Trägerwechsel

Katholische Schule in freier Trägerschaft – auch bei Einbindung öffentlicher kommunaler Schulträger?


Die Situation:
Eine katholische Schule ist in der Region etabliert und nachgefragt bei Eltern und Schülerinnen und Schülern. Allerdings sieht sich Schulträger nicht mehr in der Lage, zukünftig diese katholische Schule allein tragen zu können, weil das Defizit zu hoch ist oder der Ordensgemeinschaft neue junge Mitglieder fehlen, die diese Aufgabe weiterführen könnten. Der Schulgemeinschaft – Schulleitung, Mitarbeitenden, Eltern und Schülerinnen und Schülern – liegt überwiegend daran, dass das Angebot dieser Schule als Schule in freier Trägerschaft mit einem christlichen Profil erhalten bleibt.

Ein Lösungsweg: Bildung eines Schulträgers unter Einbindung des regional zuständigen kommunalen Schulträgers, also von Gemeinde, Stadt oder Landkreis. Der Wechsel zu solchen Trägermodellen ist ein bedeutender Schritt, der gut durchdacht und sorgfältig gestaltet werden muss. Zahlreiche Schulen haben diesen Weg bereits erfolgreich beschritten zu einem neuen, zukunftsfähigen Trägermodell.

Im folgenden Überblick zeigen wir verschiedene Übergangsprozesse auf und gehen dabei zentralen Fragen nach: Welche Herausforderungen gab es? Welche Entscheidungen waren wegweisend? Was konnte aus den Erfahrungen gelernt werden?

Unser Ziel ist es, Schulen, die vor einem ähnlichen Wandel stehen, wertvolle Anregungen und praxisnahe Tipps mitzugeben. Denn die Beispiele zeigen: Auch nach dem Ende der alleinigen kirchlichen Trägerschaft gibt es tragfähige Perspektiven für die Zukunft der Schule als katholische Angebotsschule mit einem christlichen Profil.